Samstag, 23. März 2024 von E&IIng.Büro
Seewasserentnahme aus dem Bodensee
Entnahme
Die Entnahmetiefe ist nutzungsabhängig zwischen 0 bis 40 Meter frei wahlbar.
Rückgabe
a) Mit Rucksicht auf die Schichtungsverhältnisse ist die Rückgabetiefe des thermisch genutzten Wassers so zu wählen, dass die Einschichtung in einem Bereich zwischen 20 bis 40 Meter Wassertiefe erfolgt.
b) Die Rückgabetemperatur des thermisch genutzten Wassers darf höchstens 20°C betragen.
c) Die Temperaturänderung außerhalb der Mischungszone muss kleiner 1°C sein.
Als Mischungszone gilt ein Bereich von 20 mal 20 Meter horizontaler und 10 Meter vertikaler Ausdehnung (Mindestanforderungen an die Anlagen. welche Wärmeenergie aus Seen nutzen ).
Die Mindestanforderungen an die Anlagen gelten für den Obersee. Sie sind bei allen Betriebszuständen der Anlage einzuhalten.
Die Zulässigkeit thermischer Nutzungen am,Untersee und am Seerhein ivgl. Abbilduna).
Freitag, 26. Dezember 2025 von E&IIng.Büro
Wasserwärmetauscher für Gewässer
Der Wärmetauscher entzieht dem Wasser die gespeicherte Wärmenergie und überträgt sie auf ein Wärmeträgermedium.
Als Wärmeträgermedium wird Wasser oder ein Ethylenglykol-Wasser-Gemisch verwendet.
Einsatzbereiche: in Flüssen und Seen z.B für kalte Nahwärmenetze
Dienstag, 27. Januar 2026 von E&IIng.Büro
Reinigung von Leitungen für die Seewasserwärmenutzung
Beim Molchen einer Leitung für die Seewasserwärmenutzung wird ein dicht an der Rohrwand anliegender Kunststoffkörper (Molch) mit Wasser durch die Leitung gedrückt, um Luft und Ablagerungen aus dem Rohr zu entfernen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Querschnitt der Leitung voll nutzbar ist und die hydraulische Funktion für den Dauerbetrieb der Seewasserförderung gewährleistet bleibt.
Dienstag, 27. Januar 2026 von E&IIng.Büro
Erschliessungskonzepte Seewassserwärmenutzung Teil 2
Bestimmte Gebäude sind direkt an die Seewasserleitung angeschlossen und beziehen ihre Energie unmittelbar aus der Seewasserwärme. Weitere Gebäude werden über eine warme Nahwärmeleitung indirekt mit Wärme versorgt. Darüber hinaus erhalten andere Gebäude über eine Quartier-Heizzentrale sowie separate Unterstationen in den Gebäuden Wärme- und Kälteenergie.